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Über Ḍamaru 

Ḍamaru ISSN 2225-4803

Geschichte

Die Zeitschrift Ḍamaru wurde 1982 von dem Philosophen Volker Zotz gegründet. Sie erschien zunächst im Verlag des von Lama Anagarika Govinda gegründeten Ārya Maitreya Maṇḍala. Dann in Verlag der Initiative Komyoji. Eurasischer Humanismus und interkulturelle Spiritualität. Heute erscheint sie in der Edition Habermann der Lama und Li Gotami Govinda Stiftung.

Der Name

Das Wort Ḍamaru weist auf die gegensätzlichen Bedeutungen von Laut und Stille. Im Sanskrit bezeichnet es eine sanduhrförmige Handtrommel mit zwei Trommelfellen aus Leder. Sie wird durch Drehen des Handgelenks mittels kleiner Steine am Ende von Schnüren geschlagen, die am Korpus der Trommel befestigt sind.

Das japanische Wort Damaru bedeutet hingegen Schweigen. So vereint die dreisilbige Klangfolge Da-ma-ru in sich die Widersprüche Geräusch und Geräuschlosigkeit, was sie zum Symbol für den Zusammenfall der Gegensätze (coincidentia oppositorum) werden lässt: „Gestalt ist Leere, Leere ist Gestalt.“ (Prajñāpāramitāhṛdayasūtra).